1 Geben Sie milden, umweltschonenden Produkten den Vorzug. Küche, Bad und WC lassen sich auch ohne scharfe Reinigungsmittel, beispielsweise mit Essig oder Zitronensäure, hygienisch sauber halten. Oft genügt einfach klares Wasser aus der Leitung, um eine Arbeitsfläche zu säubern, den Boden zu wischen oder die Fenster zu putzen.

2 Geben Sie Abfälle wie Essensreste, Zigarettenkippen, Tampons,Binden, Rasierklingen oder Wattestäbchen nicht in den Ausguss oder in die Toilette, sondern in die Mülltonne.

3 Reste von Lösungs-, Pflanzenschutz- oder Holzschutzmitteln, Farben, Lacken oder anderen Chemikalien schädigen den Wasserkreislauf und können in der Kanalisation explosive Gase bilden. Sie müssen darum in den Sondermüll.

4 Waschmittel enthalten Stoffe, die das Wasser belasten. Dosieren Sie sparsam. Häufig sind die Dosierungsangaben großzügig bemessen und können ohne Reinheitsverlust verringert werden. Maßgeblich ist der Härtebereich Ihres Wassers. Informationen darüber erhalten Sie bei uns.

5 Medikamente dürfen keinesfalls in die Toilette, weil selbst modernste Klärwerke viele der darin enthaltenen Wirkstoffe nicht aus dem Abwasser entfernen können. Im Hausmüll werden sie bei der Müllverbrennung restlos vernichtet. Viele Apotheken nehmen alte Arzneimittel zurück.

6 Verstopfte Abflüsse lassen sich wirksam mit Gummisaugglocken frei machen. Aggressive Substanzen belasten das Abwasser unnötig.

7 Beim Gärtnern sollten Pflanzenbehandlungsmittel die absolute Ausnahme sein. Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmitteldürfen nicht über den Abfluss oder den Gully in den Wasserkreislauf gelangen.

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